Elektrosmog
Studien

Elektrosmog Studien

  Ingenieurbüro Ehmann
  Hauptstr. 137
  72186 Empfingen
  Tel.: 07483-9127150
  info@hilfe-elektrosmog.de

  Ausbildung Elektrobiologie

  Übernachtungsmöglichkeiten

  Anfahrt nach Empfingen

  Termine / Preise

  Anmeldung

  Impressum     

Kopf, Gehirn, Verhalten und Kognition

Mögliche Ursache für eine veränderte räumliche Orientierung bei vorpubertären Ratten, die chronisch hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind.
Possible cause for altered spatial cognition of prepubescent rats exposed to chronic radiofrequency electromagnetic radia-tion.    https://www.emf-portal.org/de/article/27297
Von: Narayanan SN, Kumar RS, Karun KM, Nayak SB, Bhat PG; Erschienen in: Metab Brain Dis (2015) 30: 1193–1206
Ziel der Studie:
Es sollten die Auswirkungen einer chronischen Exposition von Ratten bei einem 900 MHz elektromagnetischen Feld auf das räumliche Gedächtnis und die neurale Struktur im Hippocampus untersucht werden.
Hauptergebnis (lt. Autor): Zwischen den Gruppen gab es keine signifikanten Unterschiede im Körpergewicht. Das Lernen und das räumliche Gedächtnis waren bei Ratten, die bei dem elektromagnetischen Feld exponiert waren, im Vergleich zu Ratten der Käfig-Kontrolle und Schein-Exposition signifikant schlechter. Es wurden in keiner Gruppe zelluläre Ablagerungen gefunden, aber die neuronale Zelllebensfähigkeit war in exponierten Ratten im Vergleich zu Ratten der Käfig-Kontrolle und Schein-Exposition signifikant verringert. Zudem zeigten die Pyramidenzellen exponierter Ratten im Vergleich zu Ratten der Käfig-Kontrolle signifikant weniger dendritische Verzweigungen. Die Autoren schlussfolgern, dass eine chronische Exposition von Ratten bei einem 900 MHz elektromagnetischen Feld das räumliche Gedächtnis und die neurale Struktur im Hippocampus schädigen könnte und sie vermuten einen kausalen Zusammenhang.

Morphologische und antioxidative Beeinträchtigung des Rückenmarks von Ratten-Nachkommen nach 900-MHz-Bestrahlung während der frühen und mittleren Jugend.

Morphological and antioxidant impairments in the spinal cord of male offspring rats following exposure to a continuous 900-MHz electromagnetic field during early and mid-adolescence.
Von: İkinci A, Mercantepe T, Unal D, Erol HS, Şahin A, Aslan A, Baş O , Erdem H, Sönmez OF, Kaya H, Odacı E; Erschienen in: J Chem Neuroanat. 2015    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26708410?dopt=Abstract
Kinder und Jugendliche sind besonders an Geräten interes-siert, die elektromagnetische Felder abgeben, wie beispielsweise Mobiltelefonen. Studien haben gezeigt, dass Langzeit-bestrahlung die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger macht, das könnte durch morphologische und biochemische Veränderun-gen im Zentralnervensystem (Groß-, Kleinhirn und Rücken-mark) zustande kommen.

Schlussfolgerungen: Die Studienergebnisse zeigen, dass bio-chemische und pathologische Veränderungen im Rückenmark auftreten können, wenn männliche Ratten vom Tag 21 bis Tag 46 täglich eine Stunde lang mit 900-MHz-Feldern bestrahlt werden. Kinder und Jugendliche sind empfindlicher gegen-über Strahlung und chemischen oder biologischen Agenzien aufgrund der geringeren Körpergröße und der höheren Leitfä-higkeit (durch höherer Anzahl von Ionen im Gewebe). Sie kön-nen mehr Energie pro kg Körpergewicht absorbieren. Weitere Studien sollten untersuchen, ob die Wirkungen reversibel sind. Auch wenn Ergebnisse von Ratten nicht direkt auf den Men-schen übertragen werden können, kann man dieselben frühen Entwicklungsstadien vergleichen.


Gedächtnis-Leistung nach Einwirkung elektromagnetischer 900-MHz-Felder: eine prospektive Kohortenstudie mit Jugendlichen.

Memory performance, wireless communication and exposure to radiofrequency electromagnetic fields: A prospective cohort study in adolescents. Von: Schoeni A, Roser K, Röösli M; Erschienen in: Environ Int 2015; 85: 343–351 https://www.emf-portal.org/de/article/28068
Nach einem Jahr nahm das figurale Gedächtnis ab, je häufiger das Smartphone genutzt wurde. Die Ergebnisse könnten darauf hindeuten, dass die Strahlung von Smartphones das Gedächtnis für Figuren beeinträchtigt.

Mobiltelefon-Nutzung und Prävalenz von selbst-berichteten Symptomen bei Schülern von Grundschulen und weiterführenden Schulen in Shiraz, Iran.

The pattern of mobile phone use and prevalence of self-reported symptoms in elementary and junior high school students in Shiraz, Iran. Von: Mortazavi SM, Atefi M, Kholghi
Volltext der Studie http://ijms.sums.ac.ir/index.php/IJMS/article/download/744/179

Die Daten ergeben, dass viele Kinder Mobiltelefone benutzen und es nach Aussagen einiger Schüler einen signifikanten Anstieg von Symptomen gibt. Die Häufigkeit von Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafproblemen pro Monat war signifikant assoziiert mit der Gesamtzeit der Telefonate mit dem Mobiltelefon. Das zeigt, dass Kinder gegenüber der Strahlung empfindlicher sind als Erwachsene. Die Ergebnisse und Schlussfolgerung müssen unter dem Aspekt betrachtet werden, dass dies eine Selbstauskunft der Teilnehmer über die Symptome ist, deren Kenntnisse über die exakten Definitionen der Symptome nicht ganz klar sein könnten.

Fröhlich and McCormick:

„Endogenous Electric Fields May Guide Neocortical Network Activity“
Neuron Volume 67, Issue 1, 15 July 2010, Pages 129-143

„Studienergebnissen, die darauf hinweisen, dass elektrische Felder das Verhalten von Gehirnzellen beeinflussen können.“
„Die Studie wirft viele Fragen über die möglichen Effekte elektrischer Felder, wie der von Stromleitungen und Mobilfunktelefonen auf, mit denen wir uns umgeben.“
http://news.yale.edu/2010/07/14/yale-study-shows-electrical-fields-influence-brain-activity
http://www.strahlentelex.de/Stx_10_572_E02.pdf

Anastassiou, C.A., et al. (2011)
„Ephaticcoupling of cortical neurons“
Nature Neuroscience, online veröffentlicht am 16.01.2011, DOI:10.1038/nn.2727.

„Jedes Mal wenn ein elektrischer Impuls durch einen Neuronenzweig schießt, entsteht ein winziges elektrisches Feld um diese Zelle. Ein paar Neuronen reden wie Menschen miteinander und führen kleinere Unterhaltungen. Wenn jedoch alle gleichzeitig feuern, ist dies mit dem Grölen der Menge bei einer Sportveranstaltung vergleichbar.
Dieses "Grölen" ist die Summierung all der kleinen elektrischen Felder, die durch die neurale Aktivität im Gehirn entstehen. Obgleich schon seit Längerem bekannt ist, dass das Gehirn zusätzlich zu der elektrischen Aktivität der feuernden Nervenzellen schwache elektrische Felder erzeugt, wurden diese Felder bisher für Epiphänomene gehalten - überflüssige Nebenwirkungen.“
http://tinyurl.com/689mam7

Volkow et al.:
„Wirkungen von Handy-Hochfrequenz-Exposition auf den Glukose-Stoffwechsel im Gehirn.“
JAMA 2011; 305 (8): 808 – 813

„Insgesamt liefert diese Studie die Evidenz dafür, dass eine hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition durch die Handy-Nutzung bei Menschen die Gehirn-Funktion beeinflusst, wie durch die regionalen Anstiege der metabolischen Aktivität gezeigt wurde. Das Ergebnis ist von unbekannter klinischer Bedeutung.“

http://jama.jamanetwork.com/data/Journals/JAMA/18287/jpc15002_808_813.pdf
http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=645813
www.emf-portal.de/viewer.php?sid=b48b98129d73dcb9c0fe64b6777b79f1&sform=7&l=g&aid=19036&for_print=1
www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/zns-tumoren_hirntumor/default.aspx?sid=642278#
www.scinexx.de/wissen-aktuell-13044-2011-02-24.html

Hutter HP et al.:
„Tinnitus und Mobiltelefon-Nutzung.“
Occup Environ Med 2010; 67 (12): 804 – 808

„Insgesamt wurde kein statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Mobiltelefon-Nutzung und Tinnitus in den Untergruppen beobachtet, außer für die Untergruppe der ipsilateralen Nutzung 4 Jahre oder länger (OR 1,95; KI 1,00-3,80). Die Autoren schlussfolgerten, dass häufige und lange andauernde Nutzung eines Mobiltelefons mit Tinnitus in Zusammenhang stehen könnte.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=18434&sid=f964bc67f78b817b22044793612304e2&sform=7&pag_idx=0&l=g
 
                                                                                                                                                     weitere Studien

Ausbildung   Elektrosmog   Messungen   Geobiologie   Elektrobiologie   Gesundheit   Studien   Meta-Studien   Fruchtbarkeit   DNA-Schädigung   Oxidativer Stress   Zellprozesse   Sendemaststudien   Kopf und Gehirn   Herzfunktion   Tiere Pflanzen   Kinder   WLAN Studien   Weitere Studien   Impressum   Anfahrt   Übernachtung   Feedbacks   Bildergalerie   Fotogalerie