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Wirkmechanismus oxidativer Stress, ROS, freie Radikale

Wirkung der Exposition und Abschaltung von elektromagnetischen Wellen (900 MHz) auf den oxidativen Stress von Gehirn, Niere und Leber und verschiedene biochemische Parameter bei männlichen Ratten.
Effect of exposure and withdrawal of 900-MHz electromagnetic waves on brain, kidney and liver oxidative stress and some biochemical parameters in male rats. Von: Ragy MM; Erschienen in: Electromagn Biol Med 2015; 34 (4): 279–284 https://www.emf-portal.org/de/article/24632

900-MHz-Strahlung von Mobiltelefonen könnten einige biochemische und oxidative Schäden erzeugen, d. h. Stress in Gehirn, Leber und Nieren der Albino-Ratten. Diese Beeinträchtigungen werden zurückgebildet, wenn keine Felder mehr einwirken (Erholung von der Bestrahlung). Das Gehirn ist oxidativ stärker gefährdet als Leber und Nieren. Da ohne Feldeinwirkung weitgehende Erholung bis fast zum normalen Status eintritt wird empfohlen, das Mobiltelefon nicht über längere Zeit zu nutzen, damit schädliche Veränderungen korrigiert werden können.

30-minütige Exposition bei einem Smartphone-Anruf fördert die Neutrophilen-Aktivierung in vitro.
Thirty-minutes' exposure to smartphone call triggers neutro-phil activation in vitro.
Von: Lippi G, Danese E, Brocco G, Benati M, Salvagno GL, Montagnana M, Franchini M; Erschienen in: Clin Chem Lab Med 2016; DOI: 10.1515/cclm-2015-1242
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26872316

Die untersuchten Parameter zeigen nach Ansicht der Autoren überzeugend, dass die Smartphone-Strahlung die Aktivierung der neutrophilen Leukozyten auslöst, sichtbar an der signifikanten Abnahme des MPO-Gehaltes und Abnahme der segmentierten Neutrophilen nach Bestrahlung mit 900-MHz-Smartphone-Strahlung im Vergleich zu den unbestrahlten Kontrollen. Übermäßiger Smartphone-Gebrauch könnte schädlich sein, und man sollte Blutprodukte, die Leukozyten enthalten, während der Herstellung und Lagerung vor Smartphonestrahlung schützen.

Bewertung ausgewählter biochemischer Parameter im Speichel junger Männer, die Mobiltelefone benutzen

Von: Abu Khadra KM, Khalil AM, Abu Samak M, Aljaberi A
Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2015; 34 (1): 72-76

Die Enzymaktivität der Superoxid-Dismutase war nach einem 15-minütigen Telefonat im Vergleich zu vorher signifikant erhöht. Alle anderen Parameter zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Messzeitpunkten.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition bei einem 1800 MHz elektromagnetischen Feld (GSM) antioxidative Parameter in menschlichem Speichel verändern könnte, was ein Hinweis auf oxidativen Stress sein könnte.

https://www.emf-portal.org/de/article/24244

Einige Studien haben ein erhöhtes Risiko für Hirntumore durch Mobilfunkstrahlung gefunden. Außer dem Gehirn ist auch die Ohrspeicheldrüse erhöhter Strahlung ausgesetzt, da sie in dem Bereich liegt, an dem das Mobiltelefon während des Telefonierens gehalten wird. Es besteht der Verdacht, dass bei steigender Nutzerzahl auch das Risiko für Tumore der Ohrspeicheldrüse steigt. Der vielfach nachgewiesene oxidative Stress durch ROS-Bildung unter Mikrowellenbestrahlung kann Ursache für DNA- und Zellschädigung sein und zeigt
biologische Wirkungen auch bei geringer Feldstärke an.


Campisi et al.:
„Reaktive Sauerstoffspezies-Gehalte und DNA-Fragmentierung bei Astrozyten in Primärkultur nach akuter Exposition bei einem schwachen elektromagnetischen Mikrowellen-Feld.“
Neurosci Lett 2010; 473 (1)

„Es wurde die Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf primäre Astrozytenkulturen (Gliazellen im Gehirn und Rückenmark) von Ratten untersucht. Die Lebensfähigkeit der Zellen und die Enzymaktivität waren nicht verändert, aber die ROS-Produktion (oxidativer Stress) und DNA-Brüche war nach 20 Minuten Einwirkung von gepulster Strahlung signifikant erhöht. Dies ist eine nichtthermische Wirkung!“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=17968&sid=0069be68bb749235bfa880f94598cdb6&sform=7&pag_idx=0&l=g

Ozgur et al.:
„Der durch Mobilfunk-Befeldung induzierte freie Radikal-Schaden in der Leber wird durch die Antioxidationsmittel N-Acetyl-Cystein und Epigallocatechin-Gallat gehemmt.“
Int J Radiat Biol 2010; 86 (11): 935 – 945 

„Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine Handy-ähnliche Befeldung einen oxidativen Schaden und Veränderungen in den Enzymaktivitäten der antioxidierenden Enzyme in der Leber induziert. Die nachteilige Wirkung der Hochfrequenz-Exposition könnte mit der Dauer der Handy-Nutzung verbunden sein. Acetylcystein und Epigallocatechin-Gallat schützen das Leber-Gewebe vor dem Hochfrequenz-induzierten oxidativen Schaden und verstärken die antioxidierenden Enzymaktivitäten.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=18599&sid=a3dcfd774fc489d0f24eac3827259a64&sform=7&pag_idx=0&l=g

Esmekaya et al.:
„ 900 MHz pulsmodulierte Hochfrequenz-Befeldung induziert oxidativen Stress in den Geweben des Herzens, der Lunge und der Leber.“
Gen Physiol Biophys 2011; 30 (1): 84 – 89

„Die Ergebnisse zeigten, dass eine pulsmodulierte Hochfrequenz-Exposition eine oxidative Verletzung in den Geweben der Leber, Lunge, Hoden und des Herzens verursachte, vermittelt durch Lipidperoxidation, einem erhöhten Stickoxid-Gehalt und durch Hemmung des Antioxidationsmittel-Abwehrmechanismus.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19165&sid=fc67458123104adfdec43a8778977ced&sform=7&pag_idx=0&l=g

Kim et al.:
„ Grüntee-Catechine schützen Ratten vor Mikrowellen-induziertem oxidativem Schaden am Herz-Gewebe.“
J Med Food 2004; 7 (3): 299 – 304

„Insgesamt wurde durch die Mikrowellen-Exposition ein oxidativer Schaden induziert. Allerdings reduzierte die Zugabe von Grüntee-Catechinen signifikant den oxidativen Schaden durch Abschwächung des freien Radikal-bildenden Systems und durch Stärkung des antioxidativen Systems.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=18443&sid=1450d046530f59ca2d35577d9f87bd3e&sform=7&pag_idx=0&l=g

Liu et al.:
„Möglicher Schutz durch Grüntee-Polyphenole vor einer durch 1800 MHz elektromagnetische Felder induzierten Verletzung von kortikalen Neuronen der Ratte.“
Neurotox Res 2011; 20 (3): 270 - 276

„Die Ergebnisse deuten auf eine neuro-schützende Wirkung von Polyphenolen aus Grünem Tee gegenüber einer durch Handy-Befeldung-induzierten Verletzung in kultivierten kortikalen Neuronen der Ratte hin.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=18995&sid=c1653fcad8a73b5ec17e956d0f352b47&sform=7&pag_idx=0&l=g
 
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