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Elektrosmog Studien

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Studien zu Elektrosmog - Grundsätzliche Überlegungen

Die aktuellsten Links zu den laufenden Studien sind rechts unter weitere Links abrufbar.

Die Empfindlichkeit gegenüber Elektrosmog ist in der Regel die Folge eines überforderten  Regulationssystems (z.B. Nerven-, Endokrines - und Immunsystem), wobei  insbesondere eine Überlastung des Immunsystems beobachtet wird.

Die Schwächung des Abwehrsystems wird nicht nur durch die Einwirkung von Feldern und Wellen hervorgerufen. Wie Diagnosen bei Betroffenen zeigen, werden auch andere Belastungen in hohem Maße festgestellt: toxische  Belastungen durch Schwermetalle oder chemische Verbindungen, Stäube wie  Asbest und Mineralfasern, ferner Mykotoxine, Bakterien, Viren und  gegebenenfalls geopathische Einflüsse. Wir finden heute in den  überwiegenden Fällen eine Mehrfach- oder Vielfachbelastung. Insofern können wir Elektrosensibilität als Teil eines multifaktoriellen Geschehens bezeichnen, da fast immer Synergismus (Wechselwirkung) mit  anderen Belastungsfaktoren vorhanden ist.

Es ist nur zu verständlich, wenn angesichts des geschilderten,  breitgefächerten Belastungsbildes die beobachteten Symptome - wie  Nervosität, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit,  Konzentrationsschwäche, Erschöpfungszustände u a. - als "unspezifisch"  eingestuft werden.

Es ist zwingend notwendig, dass bei der Anamnese auch Lebensgewohnheiten  wie Ernährung, Bewegung, etc. und eine eventuelle Stresssituation - Familie, Beruf, Finanzen - abgefragt werden müssen. Genetische Voraussetzungen (Disposition) sind ebenfalls in Betracht zu  ziehen.

Mit Kenntnis der verursachenden Hauptbelastungen lassen sich  "Risikogruppen" benennen. Dem Phänomen der Elektrosensibilität ist aber nur mit einem Systemverständnis, mit einer Ganzheitsbetrachtung beizukommen (der Mensch muss als "offenes" System begriffen werden, mit höchst intelligenten Regelmechanismen, die auf alle von außen kommenden  Reize in irgendeiner Form reagieren). Das Phänomen wird nicht erfasst mit einer mechanistischen oder analytischen Auffassung. Auch das geschlossene Newton'sche Modell, das eindimensionale Vorgehen, nach der Frage der singulären Ursache-Wirkungs-Beziehung führt nicht weiter  (monokausale Beziehung) bei der Erforschung des Phänomens  Elektrosensibilität. Befriedigend ist der in der Öffentlichkeit immer stärker werdende Ruf nach einem Paradigmawechsel (Bewusstseinswandel). In seinem Buch "Neuland des Denkens", 1984, drückt Frederic Vester das  so aus:

"Das Geschehen ist nicht mehr durch Einzelversuche in den Griff zu bekommen. Denn sobald Konstellationen im Spiel sind, also mehrere Ursachen und  mehrere Wirkungen miteinander verflochten sind, ist der übliche Weg des  wissenschaftlichen Kontrollversuchs nicht mehr anzuwenden. Und damit  stoßen wir auf den Kern des Dilemmas: Konstellationen, die sich dadurch  auszeichnen, dass sich mehrere Regulationsbereiche überlagern, können  auch bei sehr unterschiedlichen Einzelwerten die gleiche Wirkung haben  und bei identischen Einzelwerten oft gegenteilige Wirkungen."

Diese Aussage wurde im Zusammenhang mit Krebsgeschehen gemacht, wir dürfen  sie aber sicherlich auch auf die Elektrosensibilität anwenden.

Wenn wir diese Auffassung akzeptieren, wird verständlich, aus welchem Grunde die seit Jahrzehnten durchgeführten, inzwischen mehr als zehntausend  Laboruntersuchungen zur Frage "Sind elektromagnetische Felder gesundheitsschädlich?" keine eindeutige Antwort erbracht haben. Sie sind durchweg monokausal angelegt. Nur die Einbeziehung des ganzen Menschen wird der Realität gerecht und führt zu den gewünschten Erkenntnissen. Um in der Elektrosmog-Forschung entscheidende Fortschritte zu erzielen, müssen Methoden der Verhaltensforschung eingesetzt werden. Ein einfaches Beispiel soll das Verständnis erleichtern. “Warum fliegen bestimmte Zugvögel in Pfeilformation?" Aus wissenschaftlicher Sicht kann man diese Frage völlig unterschiedlich angehen. Man kann einmal einen Vogel aus  dem Verband fangen und ihn auf alle nur möglichen Parameter untersuchen, man kann ihn sogar sezieren und in die kleinsten anatomischen und  chemischen Bausteine zerlegen. Die Frage nach dem Formationsflug dieser  Vogelart wird nicht beantwortet werden. Man kann aber auch die  Umfeldbedingungen im Formationsflug z. B. den Strömungswiderstand und  andere aerodynamische Faktoren untersuchen und schon wird man erste Antworten auf die gestellte Frage erhalten.

Gerade die Belastungen durch technische Felder und Wellen sind klassische Umfeldbelastungen die auf den menschlichen Organismus einwirken. Ein neuer Forschungsansatz könnte hier rasch Erkenntnisse bringen.

Nichtsdesto trotz listen wir Ihnen hier (rechte senkrechte Navigationsleiste) eine Auswahl von Studien, die eine Gefährdung durch Elektrosmog nahalegen. Untere weitere Links können Sie weitere Themen der jeweiligen Autoren nachlesen. Diesee Auflistung ist nicht vollständig, es gibt inzwischen nahezu 20.000 Studien zum Thema, aber es ist ein Abriss von Themen, der Ihnen die Brisanz verdeutlichen soll.

Noch weitere Studien finden Sie vor allem unter www.emf-portal.de                          zu den einzelnen Studien

Studienreport
„Mit dieser Studien-Auflistung, wird die Behauptung widerlegt, dass es keine Studien gibt, die gesundheitsbeeinträchtigende Effekte hochfrequenter Strahlung unterhalb von Grenzwerten zeigen...“

„Diese Auswahl von hauptsächlich Studien neueren Datums soll die Gefahren von Mobilfunkstrahlung zeigen, dass nämlich die Grenzwerte für ortsgebundene Basisstationen und die Richtwerte für Handys nicht schützen.“

http://www.mobilfunkstudien.org/assets/df_studienliste.pdf 

Martino CF et al.:
„Reduzierung des Erdmagnetfelds hemmt die Wachstumsraten von Modell-Krebs-Zelllinien.“
Bioelectromagnetics 2010; 31 (8): 649 – 655

“Small alterations in static magnetic fields have been shown to affect certain chemical reaction rates ex vivo. In this manuscript, we present data demonstrating that similar small changes in static magnetic fields between individual cell culture incubators results in significantly altered cell cycle rates for multiple cancer-derived cell lines. This change as assessed by cell number is not a result of apoptosis, necrosis, or cell cycle alterations. While the underlying mechanism is unclear, the implications for all cell culture experiments are clear; static magnetic field conditions within incubators must be considered and/or controlled just as one does for temperature, humidity, and carbon dioxide concentration.”

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20830734?dopt=Abstract


Saravi et al.:
„Asymmetrien in der Hüft-Mineralisierung bei Mobiltelefon-Nutzern.“
J Craniofac Surg 2011; 22 (2): 706 – 710

„Die Mobiltelefon-Nutzer trugen ihr Telefon durchschnittlich 11 Stunden/Tag 5,1 Jahre lang.
Insgesamt wurden keine Unterschiede in der mittleren Knochendichte und dem Knochenmineral-Gehalt der gesamten Hüfte zwischen den beiden Gruppen gefunden. Jedoch hatten Mobiltelefon-Nutzer, jedoch nicht die Nichtnutzer, eine signifikant geringere Knochendichte am rechten Trochanter und einen signifikant geringeren Knochenmineral-Gehalt am rechten Oberschenkelhals und der rechten gesamten Hüfte. Es wurde keine Korrelation zwischen den kumulativen Stunden oder Jahren der Nutzung eines Mobiltelefons und den Rechts-Links-Unterschieden in der Knochendichte oder der Knochendichte am Oberschenkelhals oder der gesamten Hüfte gefunden. Jedoch wurde eine signifikante Korrelation zwischen den geschätzten kumulierten Stunden, ein Telefon an der Hüfte getragen zu haben, und den Unterschieden zwischen der rechten und linken Oberschenkelhals-Knochendichte beobachtet.
Die verschiedenen Asymmetrien zwischen linker und rechter Hüfte in den mittels Doppelröntgen-Absorptiometrie bestimmten Werten deuten darauf hin, dass Mobiltelefone die Knochen-Mineralisierung negativ beeinflussen könnten.“

www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19090&sid=f4fd1ca1d0ed1800296e3edd544a18a7&sform=7&pag_idx=0&l=g

„Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen - aber aufrechterhalten werden.
Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals“
Mit Beiträgen von Franz Adlkofer, Karl Hecht, Lebrecht von Klitzing, Klaus Kniep, Wilhelm Mosgoeller, Karl Richter, Hans-Christoph Scheiner, Ulrich Warnke.

„Renommierte Wissenschaftler stellen in acht Beiträgen unter medizinisch- biowissenschaftlichen, juristischen und sozialwissenschaftlichen Aspekten dar, warum ein Umsteuern in der Mobilfunkpolitik dringend geboten ist.“
Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. – Heft 4

www.kompetenzinitiative.net/assets/heft4_grenzwert-broschuere_screen.pdf

„Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft“
Eine Dokumentation von Franz Adlkofer und Karl Richter
Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. – Heft 5

„Die vorgelegte Dokumentation beschreibt den ganzen Widersinn einer Politik, die sich eindringlichsten Warnungen internationaler Forschung gegenüber sieht, die Beurteilung der Risiken aber einem Wissenschaftler überträgt, der für seine Industrienähe wie seine verlässlichen Entwarnungen bekannt ist.“

http://www.kompetenzinitiative.net/assets/ki_heft-5_web.pdf 

„Zu den Folgen der Langzeiteinwirkungen von Elektrosmog“
von Karl Hecht, Broschüre A4, 64 Seiten, farbig, diverse Grafiken und Abbildungen. 
„Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks“ 
Eine Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V. – Heft 6

„Die vorgelegte Schrift macht deutlich, dass Kurzzeitstudien keine Antwort auf Langzeitrisiken sein können. Sie beurteilt die geltenden Grenzwerte, die sich wesentlich physikalischen Denkweisen verdanken, als wissenschaftlichen Anachronismus. Und sie zeigt darüber hinaus am konkreten Beispiel einer eigenen Forschungsrecherche, wie ignoriert wurde und wird, was für Gesundheit und Zukunft der Bevölkerung bedeutsam ist, aber ökonomischen Interessen widerspricht.“

http://www.kompetenzinitiative.net/assets/ki_heft-6_web.pdf 

„Der Wert der Grenzwerte für Handystrahlungen
Prof. Dr. med. Karl Hecht 
Internetpublikation der Kompetenzinitiative e. V. Februar 2009

„Im Zuge der Vorarbeiten zu einer geplanten Broschüre in der Reihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks hat er ein umfangreiches Manuskript vorgelegt, das jahrzehntelange Forschungen aus dem Umkreis der Grenzwertfrage zusammenfasst. Mit Rücksicht auf den Umfang können nur ausgewählte Kapitel daraus auch in der gedruckten Publikation angeboten werden. Die Ausarbeitung soll aber im Ganzen als Internetpublikation zugänglich gemacht werden.“

http://www.kompetenzinitiative.net/assets/hechtgrenzwertekiint20090109.pdf 

Fragopoulou A . Et al.:
„Wissenschaftlicher Ausschuss zu den gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder: Konsens-Punkte, Empfehlungen und Grundprinzipien.“

“In November, 2009, a scientific panel met in Seletun, Norway, for three days of intensive discussion on existing scientific evidence and public health implications of the unprecedented global exposures to artificial electromagnetic fields (EMF). EMF exposures (static to 300 GHz) result from the use of electric power and from wireless telecommunications technologies for voice and data transmission, energy, security, military and radar use in weather and transportation. The Scientific Panel recognizes that the body of evidence on EMF requires a new approach to protection of public health; the growth and development of the fetus, and of children; and argues for strong preventative actions. New, biologically-based public exposure standards are urgently needed to protect public health worldwide.”http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21268443?dopt=Abstract

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